schriftzug-Bund deutscher Zupfmusiker - Verband Baden-Württemberg

StraußVaterWer Ist's 2017-03

Zwar erlernte er einen ehrbaren Beruf – Buchbinder mit erfolgreicher Gesellenprüfung –, doch verdingte er sich zeitlebens als geigender Unterhaltungsmusiker. Sein Vater führte eine Wirtschaft, in welcher der Knabe schon früh (aber vermutlich auch spät) als Teil eines Schankterzetts die Gäste musikalisch zum Konsum animierte. Sein theoretisches Rüstzeug erhielt er bei Ignaz von Seyfried, jenem BeethovenIntimus, der die Uraufführung von dessen „Fidelio“ leitete.

Nadia BoulangerWer Ist's 2017-02

Sie stammte aus einer traditionsreichen Pariser Musikerfamilie. Ihre Mutter, eine russische Adlige, war Sängerin, ihr Vater Komponist, Dirigent und Gesangslehrer. In ihrem Elternhaus verkehrten Größen der französischen Musikszene wie Charles Gounod, Jules Massenet und Camille Saint-Saëns. Nach ersten Studien bei ihrem Vater (Orgel und Komposition) im Kindesalter nahm sie später Unterricht u.a. bei Louis Vierne sowie bei Charles-Marie Widor am Pariser Konservatorium. 

Antonio SalieriWer Ist's 2017-01

Geboren wurde er 1750 im venezianischen Legnago als achter Spross einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie. Nachdem er bereits im Violin- und Cembalospiel, in Gesang und Generalbass unterrichtet worden war, kam er 1766 als Kompositionsschüler Florian Leopold Gassmanns nach Wien, wo er nicht nur bei den Kammermusiken Kaiser Josephs II. den legendären Dichter und Librettisten Pietro Metastasio sowie seinen lebenslangen Freund und Gönner Christoph Willibald Gluck kennenlernte, sondern wo er auch bis zu seinem Tod blieb. 

Michael PraetoriusWer Ist's 2016-03

Geboren wurde er 1571 als Sohn eines lutherischen Pfarrers in Creuzburg bei Eisenach, womit seine spätere Laufbahn im Grunde schon vorgezeichnet war. Nach dem Besuch der Lateinschule studierte er zunächst Theologie und wirkte als Organist in Frankfurt/ Oder.

Von 1595 bis 1613 diente er dem zwar kulturbeflissenen, aber auch eifrig der Hexenverfolgung fröhnenden Fürsten Heinrich Julius von BraunschweigWolfenbüttel als Kammersekretär, Hoforganist und Hofkapellmeister. Nach dem Tod des Potentaten 1613 wechselte er für ein paar Jahre an den Hof zu Dresden, blieb aber, wenn auch unregelmäßig, der Hofkapelle in Wolfenbüttel erhalten.

Hans Eisler

Wer Ist's 2016-02

Geboren wurde er 1898 in Leipzig als Sohn eines österreichischen Philosophen (und Sozialisten), erste Kompositionen schrieb er mit 10 Jahren. Sein Oratorium Gegen den Krieg begann er bereits vor seiner (unfreiwilligen) Teilnahme am I. Weltkrieg. Nach dem Krieg hatte er engen Kontakt zur kommunistischen Partei Ungarns und schrieb sich 1919 in Wien für ein Kompositionsstudium ein. Parallel dazu nahm er Privatunterricht bei Arnold Schönberg, zu dessen herausragenden Schülern er gehören sollte, und verdingte sich u.a. als Leiter zweier Arbeiterchöre. 

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