schriftzug-Bund deutscher Zupfmusiker - Verband Baden-Württemberg

Wer Ist's 2016-01

Gesucht wird diesmal nicht ein Komponist oder eine sonstige Persönlichkeit, sondern ein Zupforchester. Gegründet in den 1920er Jahren ist es eines der ältesten Zupforchester in Deutschland, aber dennoch sehr jung geblieben. Werbemaßnahmen an Schulen u.a. führten zur Gründung eines Nachwuchsensembles, dessen Name in zeitgemäßem Denglisch mit „Pluck...“ beginnt. Drei Damen des gesuchten Orchesters kümmern sich um dieses Nachwuchsensemble, das brereits mehrfach bei Konzerten des Vereins mitwirkte. 

Wer Ist's 2015-03

Seine einzige und nur kurzzeitige Freundin Suzanne Valadon malte zwischen 1892 und 1893 dieses Bild des Komponisten.1503 raetsel
Geboren 1866 in Honfleur, schwierige Familienverhältnisse. Einzige Bezugspunkte zunächst sein Vater, seine elsässische Großmutter und sein Onkel Adrien, alle bald verstorben. Lebenslang 
allerdings Beistand durch seinen Bruder Conrad, den er aber nur kontaktierte, wenn es ihm ganz dreckig ging.

1882 wird er – mit Unterbrechungen - aufgenommen als Student am Conservatoire in Paris, das er 1886 fluchtartig verlässt, weil er sich nicht verstanden fühlt und meldet sich zum Militärdienst, wird jedoch nach kurzer Zeit wegen Bronchitis entlassen. Kehrt zurück nach Paris und schlägt sich durch als „zweiter Klavierspieler“ in verschiedenen Cabarets.

Wer Ist's 2015-02

CG
Zu komponieren begann er bereits als Jugendlicher. Gleichwohl entschied er sich dann für eine seriöse Berufswahl und studierte Musikwissenschaft, englische Literatur und Philosophie. Hinsichtlich seines Komponierens versteht er sich deshalb als Autodidakt.

Wer Ist's 2015-01

Wer bin ich?
Geboren wurde sie in Hamburg als Tochter eines jüdischen Bankiers, ihr Großvater war ein berühmter Philosoph. Aus geschäftlichen Gründen übersiedelte die Familie wenige Jahre später nach Berlin. Ersten Klavierunterricht erhielt sie von ihrer Mutter, einer Schülerin Johann Philipp Kirnbergers, der wiederum ein Schüler Johann Sebastian Bachs gewesen sein soll. Sie lebte jedoch in einer Zeit, die komponierenden Frauen gegenüber nicht sonderlich aufgeschlossen war. An Talent stand sie ihrem jüngeren Bruder wohl nicht viel nach, doch konnte es sich fast nur im privaten Rahmen entfalten. Stärker gefördert wurde ihr Klavierspiel, durch das sich ihr Kompositionslehrer Carl Friedrich Zelter, in dessen Sing-Akademie zu Berlin sie gemeinsam mit ihrem Bruder eingetreten war, gegenüber Johann Wolfgang von Goethe zu dem Lob hinreißen ließ: „Sie spielt wie ein Mann.“ Sehr zu ihrem Leidwesen wurde ihr eine musikalische Laufbahn jedoch verwehrt, ziemte es sich doch für Frauen seinerzeit nicht, Geld zu verdienen.

Wer Ist's 2014-02

Rätsel Sein erstes Instrument war die Geige, sein erster Beruf Bankangestellter. Mit Letzterem sollte er nach dem frühen Tod des Vaters für den Unterhalt der Familie sorgen, investierte jedoch ein Gutteil in Opernbesuche (vor allem Wagner). Dank seines kurzzeitigen Kompositionslehrers und späteren Schwagers Alexander von Zemlinsky wurde sein Erstling, ein Streichquartett, 1898 im Bösendorfer-Saal des Wiener Musikvereins uraufgeführt. In der Folge verdingte er sich als Dirigent von Gesangver-einen. 1901 übernahm er für ein Jahr die musikali-sche Leitung des Berliner literarischen Kabaretts Überbrettl. Zurück in Wien, erweiterte er seinen Schülerstamm (Alban Berg, Anton Webern u.a.) und komponierte bis zum I. Weltkrieg eine ganze Reihe gewichtiger Werke („Pierrot Lunaire" u.a.), die mal be-, mal entgeistert aufgenommen wurden. Bei dem sogenannten Watschenkonzert am 31. März 1913 im Wiener Musikvereinssaal kam es zu tumultartigen Auseinandersetzungen zwischen Anhängern und Gegnern (wie auch bei manch ande-rer Aufführung seiner Werke). Der Operettenkomponist Oscar Strauß meinte, das Klatschen der Ohrfeigen „war noch das Melodiöseste, was man an diesem Abend zu hören bekam".

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