schriftzug-Bund deutscher Zupfmusiker - Verband Baden-Württemberg

Kurz Notiert 2019-2

Freigrenze für Zuwendungen an Vereinsmitglieder aud 60€ erhöht

Die Freigrenze für Zuwendungen an Vereinsmitglieder wurde rückwirkend zum 1. Januar 2019 auf 60 Euro erhöht. Damit leistet das Land einen weiteren Beitrag, Bürokratie abzubauen und das Ehrenamt im Land zu unterstützen.

Wenn gemeinnützige Vereine ihre Mitglieder ehren, deren Leistung würdigen oder sie zu einem gemeinsamen Ausflug einladen, müssen sie auch steuerliche Regelungen beachten. 40 Euro durften die Zuwendungen bisher maximal kosten. In Baden-Württemberg wird diese Grenze nun rückwirkend zum 1. Januar 2019 auf 60 Euro erhöht.

Bei Aufmerksamkeiten an Vereinsmitglieder wird zwischen zwei Anlässen unterschieden. Geschieht die Zuwendung aus einem persönlichen Grund wie Geburtstag, Hochzeit oder Jubiläum, darf eine einzelne Zuwendung bis zu 60 Euro kosten (bisher 40 Euro). In begründeten Einzelfällen darf diese Summe auch überschritten werden. Handelt es sich um Zuwendungen für ein besonderes Vereinsereignis wie die Weihnachtsfeier oder einen Ausflug, darf der Verein 60 Euro pro Mitglied im Jahr ausgeben (bisher 40 Euro).

 

Mandolinenclub Schwaikheim bei Jugend musiziert

Ein Gitarrentrio, bestehend aus Schülerinnen und Schülern des Mandolinenclub Schwaikheim, nahm mit gutem Erfolg am diesjährigen Wettbewerb „Jugend musiziert“ teil. Max Danielis, Mayra Dukek und Jerome Eckstein präsentierten in der Altersgruppe III ihr Programm aus sieben Stücken, darunter eines, das Mandolinenorchester-Dirigent Utz Grimminger speziell für sie geschrieben hatte, zunächst im Januar beim Regionalwettbewerb in Fellbach, wo sie mit 23 Punkten einen ersten Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb erreichten. Im Landeswettbewerb im April in Schorndorf gelang es ihnen erneut, ein gutes Ergebnis zu erspielen: Diesmal erzielten sie 21 Punkte und einen 2. Preis. Wir gratulieren den drei jungen Gitarristinnen und Gitarristen und ihrer Lehrerin Thekla Mattischeck zu diesem tollen Erfolg!

 

CD: Alon Sariel & Concerto Foscari: Rembrandt!

Dieses Album ist Alon Sariels persönliche Hommage an Rembrandt van Rijn, dessen

350. Todestages die Kunstwelt anno 2019 gedenkt. Als Lautenist hat das Niederländische Goldene Zeitalter Alon Sariel nun schon einige Zeit in seinen Bann gezogen – vielleicht gerade deshalb, weil die musikalischen Perlen jener Epoche kaum gespielt werden und sicher nicht zu dem gehören, was man als das Standardrepertoire für dieses Instrument bezeichnen kann. Ein großer Teil des Programms dieser CD ist ursprünglich Lautenmusik, denn zweifellos war die Laute das geschätzteste Instrument des Goldenen Zeitalters. Schon allein das Bildwerk dieser Zeit spricht eine deutliche Sprache: Etwa 25 Prozent aller Musikgemälde zeigen eine Laute.

Allerdings hat Sariel diesem Projekt einige Instrumente hinzugefügt – Instrumente, die sich im Niederländischen Goldenen Zeitalter großer Beliebtheit erfreuten, wie Gambe und Flöte. In den Arrangements dieser Aufnahme wird die Lautenmusik noch farbiger. Zudem wollte Sariel Spielraum für Improvisation schaffen, damals ein wesentliches Element in der Musik – auch die heutigen Musiker lassen ihrer Phantasie freien Lauf, mit einem Gemälde von Rembrandt vor Augen.

Alon Sariel (Laute) & Concerto Foscari: Elisabeth Champollion (Flöte), Fredrik Hildebrand (Viola da Gamba), Claudius Kamp (Flöte/Dulzian), Paweł Miczka (Violine/Viola), Leopold Nicolaus (Violine)

 

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