schriftzug-Bund deutscher Zupfmusiker - Verband Baden-Württemberg

Kurz Notiert 2019-1

Der Flotte Zupfer wird 40 Jahre

Theo Hüsgen sammelt für den „Flotten Zupfer“ monatlich Fachinformationen, Ausschreibungen, Termine aus NRW und lässt sich nicht zuletzt eine Mandola-Karikatur einfallen. Dieses Jahr wird der „Flotte Zupfe“ 40 Jahre. Wir gratulieren, weiter so!

http://www.bdz-nrw.de/index2.htm

 

Pro Musica-Plakette

Vor ca. 100 Jahren war in Deutschland die Gründungszeit vieler Zupforchester. In nächster Zeit qualifizieren sich zahlreiche Orchester des BDZ zu der ehrenvollen Auszeichnung mit der „Pro-Musica-Plakette“. Die „Pro-Musica-Plakette“ wurde im Jahre 1968 durch den Bundespräsidenten Heinrich Lübke als Auszeichnung für Vereinigungen von Musikliebhabern gestiftet, die sich in langjährigem Wirken besondere Verdienste um die Pflege des instrumentalen Musizierens und damit um die Förderung kulturellen Lebens erworben haben. Die „Pro-Musica-Plakette“ wird frühestens anlässlich des 100-jährigen Bestehens einer Musikvereinigung auf deren Antrag durch den amtierenden Bundespräsidenten verliehen.

Voraussetzung für die Verleihung ist der Nachweis, dass sich die Musikvereinigung in ernster und erfolgreicher musikalischer Arbeit der Pflege der instrumentalen Musik gewidmet und im Rahmen der örtlich gegebenen Verhältnisse künstlerische oder volksbildende Verdienste erworben hat. Eine nachträgliche Verleihung bei einem über 100-jährigen Bestehen ist selbstverständlich ebenfalls möglich.

Die Antragsteller schicken bis spätestens 30. Juni im Jahr vor dem Jubiläum ihre Unterlagen an die Geschäftsstelle ihres zuständigen Fachverbandes, bei uns an den Bund Deutscher Zupfmusiker. Diese bestätigt die Richtigkeit und Vollständigkeit des Antragsund übersendet die gesamten Unterlagen bis 30. September im Jahr vor der Verleihung an den Bund Deutscher Orchesterverbände (BDO)

Genaueres finden Sie im Internet unter: www.orchesterverbaende.de.

 

Bundesjugendorchester

Im Jahr 2019 werden gleich zwei neue Bundesjugendorchester gegründet:

Das Bundesjugendzupforchester (BJZO) hat als Projektziel, ein leistungsorientiertes Orchester zusammenzustellen, in welchem sich Musiker im Alter von 16 - 28 Jahren aus ganz Deutschland begegnen, austauschen und gemeinsam Musik auf höchstem Niveau machen können. Es gründet sich in einer Arbeitsphase vom 12.-17. August in Schloss Ascheberg und wird beim Konzert unter der Leitung von Lisa Hummel am Freitag 16. August in Bad Segeberg zum ersten Mal zu hören sein. Kontakt über Charlotte Kaiser und Clara Weise: E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Das Bundesjugendgitarrenorchester (BJGO).richtet sich an hochqualifizierte junge Gitarristinnen und Gitarristen, wie Preisträger vom Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ oder anderer Wettbewerbe sowie an Studierende an deutschen Musikhochschulen im Alter von 16 – 25 Jahre. Im Team sind Karoline Laier, Stefan Jenzer und Thomas Müller-Pering. Die erste Arbeitsphase ist für den 3.-6. Oktober 2019 an der Thüringer Landesmusikakademie Sondershausen geplant. Weitere Information: www.bundesjugendgitarrenorchester.de

 

Artemandoline für den Classical Music Award nominiert

Das Ensemble „Artemandoline“ wurde bereits zum zweitenmal für den Classical Music Award nominiert. Das erste Mal vor zwei Jahren mit der CD „Sospiri d’amanti“ mit der Sängerin Nuria Rial, jetzt 2019 mit der neuen CD „Concerti Napoletani per Mandolino“ (Paisiello - Giuliano - Caudioso – Cecere) bei Sony, Deutsche Harmonia Mundi.

Juan Carlos Muñoz und Mari Fe Pavón haben ihr Leben lang mit der Suche und Wiederbelebung verschollener und vergessener Meisterwerke des Mandolinenrepertoires verbracht. Und sie geben sich nicht zufrieden mit der simplen Präsentation ihrer Funde als quasi „Musik-Archäologen“, sondern wollen diese einer breiten Öffentlichkeit auf dem Wege einer aus ihrer Sicht unverzichtbaren Wechselwirkung im Kommunikationsgefüge zwischen Interpreten, Komponisten und Zuhörern vorstellen.

Sehr schnell wurden dem Ensemble seitens der Kritiker Preise in Anerkennung seiner künstlerischen Arbeit zugesprochen, und es wurde von Seiten der Öffentlichkeit geradezu enthusiastisch gefeiert, weil die Konzertauftritte immer neue Impulse bezüglich Werkauffassung und musikalischer Ausdeutung der Werke des 17. und 18. Jahrhunderts vermitteln. Die Mitglieder von „Artemandoline“ widmen ihre Zeit und Talente mit großem Engagement der Wiederbelebung des Mandolinenspiels im allgemeinen Musikleben. Dabei partizipieren sie an der gegenwärtigen Expansion des weltweiten Interesses an Barockmusik ebenso wie sie von ihrer Unterrichtstätigkeit an Musikkonservatorien, ihre Meisterklassen, Konzerte und Publikationsaktivitäten profitieren. Das Ensemble „Artemandoline“ gehört zu den Pionieren in dieser Domäne, deren internationale Reputation in Vergessenheit geraten war und die sich anschickt, diese erfolgreich zu reaktivieren.

 

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