schriftzug-Bund deutscher Zupfmusiker - Verband Baden-Württemberg

Kurz Notiert 2014-01

Wie geht eigentlich – das richtige Einstellen des Steges?

Bei der Mandoline oder der Mandola muss der Steg hin und wieder kontrolliert und eventuell richtig eingestellt werden. Stimmt der Steg nicht, ist die Mandoline nicht „bundrein" und die gegriffenen Töne stimmen nicht – das Instrument klingt immer verstimmt. Eine gute Gelegenheit zur Kontrolle ist der Saitenwechsel.

Kontrolle Der Steg ist verstellt, wenn am 12ten Bund der Flageolett-Ton und der gegriffene Ton nicht übereinstimmen. Wer kein Flageolett kann, nimmt stattdessen die leere Saite. Mit dem Stimmgerät kann die Tonhöhe auch kontrolliert werden.

Die richtige Einstellung finden
Zuerst wird am 12ten Bund der Flageolett-Ton gespielt, dann der möglichst sauber gegriffen Ton am 12ten Bund. Der zweite, gegriffene Ton ist

Höher --> der Steg muss an dieser Stelle weiter nach hinten, rechts, weg vom Schallloch geschoben werden.
Tiefer <-- der Steg muss weiter nach vorne, links in Richtung Schallloch geschoben werden.

Der Steg lässt sich einfacher und schonender verschieben, wenn die Saiten etwas entspannt werden. Die beiden Töne sollen so gut es geht für alle Saiten übereinstimmen. Eventuell muss der Steg auch schräg eingestellt werden.

Bei manchen Saiten passen die beiden Saiten eines Paares nicht zusammen und lassen sich nicht zusammen stimmen bzw. bundrein machen. Die Saite ist dann unregelmäßig dick; es liegt ein Fertigungsfehler des Saiten-Hersteller vor.

Zitherklang

Zitherklang macht ruhig, still,
dass die Zeit nicht rinnen will.

Zitherklang wirkt leise sacht,
was die Stunde kostbar macht.

Füllt der Zitherklang den Raum,
wird die Wirklichkeit zum Traum,

der sich momentan erfüllt.
Friede leuchtet auf als Bild.

Wenn das Zitherspiel verklingt,
spürt die Seele, wie sie singt

in dem Rhythmus, der befreit –
Klang-Baustein der Ewigkeit.

Klaus vom Dachsbuckel

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