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der baden-württembergische |
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Der Zupfer-Kurier als Email AbonnementDer Zupferkurier wird im Moment in einer Auflage von 1000 Exemplaren gedruckt und an Vereine und Einzelpersonen verschickt. Einzelmitglieder und Interessierte können die PDF-Version auch per E-Mail erhalten und ausdrucken. Bitte registrieren Sie sich für das Email-Abonnement bei: Redaktion@Zupfer-Kurier.de Einladung zur MitgliederversammlungZur ordentlichen Mitgliederversammlung des BDZ Landesverbandes Baden-Württemberg e.V. lade ich ein: Tagungsort: Termin: Tagesordnung Anträge zur Tagesordnung können bis 21. Juni 2010 eingereicht werden an petra.schneidewind@t-online.de oder per Fax 07248/924122. Dr. Susanne Pacher, Präsidentin Anfahrhinweis: Autobahn BAB 5 Karlsruhe/Basel bis Anschlussstelle Karlsruhe-Durlach, Richtung Stadtmitte. Immer Richtung Schloss weiterfahren (geradeaus) – rechts liegt die Universität, dann nächste Möglichkeit rechts abbiegen, durch die Schlossunterführung und der Beschilderung „Jugendherberge“ folgen. Im Anschluss an die Sitzung wollen wir gemeinsam die Landesausstellung Musikkultur in Baden-Württemberg im Karlsruher Schloss besuchen. Wir würden eine Führung buchen, die für unsere Mitglieder kostenlos ist. Für dieses Zusatzangebot bitten wir um Anmeldung bis 10. Juni 2010 an petra.schneidewind@t-online.de oder per Fax 07248/924122. Musikbeilage:QP von Christopher Grafschmidt Wer ist’sSein Œuvre (darunter allein 8 Ballette, 12 Symphonien, 5 Klavierkonzerte und 17 Streichquartette) ist, wie er selbst sagte, deshalb „so umfangreich, weil es die Frucht eines weiten, glutvollen und großzügigen Landes ist“. Und in diesem Land war er in jungen Jahren als Gitarrist mit den landestypischen Volksmusik-Kapellen, den Chôroes, unterwegs; seine ersten Kompositionen für Gitarre stammen aus dieser Zeit. Gelernt hatte der Sohn einer hispanischen Mutter und eines indianischen Vaters eigentlich Cello; eines seiner bekanntesten Stücke – es ist Teil einer ganzen Serie von Werken, in denen er Bachsche Elemente mit der Folklore seiner Heimat verbindet – ist für Sopran und ein nur aus Celli bestehendes Orchester geschrieben. Und doch brachte er es auch auf der Gitarre ebenso wie auf dem Klavier zu bemerkenswerter Kunstfertigkeit. Nachdem er sich vieles selbst beigebracht und es in seiner Heimat zu einer gewissen Reputation gebracht hatte, ermöglichte ihm die Unterstützung des Staates und wohlwollender Gönner einen mehrjährigen Aufenthalt in Paris, wo Aufführungen seiner Werke einer Sensation gleichkamen. Einflüsse der Musik Debussys, Strawinskys und Prokofjews, die er in dieser Zeit kennenlernte, finden sich in vielen seiner Werke, doch verlor er auch nie den starken Bezug zur heimatlichen Volksmusik. Aus Europa zurückgekehrt, widmete er sich mit großem Enthusiasmus der Einführung des Musikunterrichts an öffentlichen Schulen sowie der Gründung einer Musikhochschule in Rio de Janeiro. Einige didaktische Werke waren die Folge, etwa „Guia prático“, eine Sammlung von 137 Kinderliedern. Auf das erhitzte Gemüt der frühen Jahre folgte nunmehr eine eher klassische Phase, die nach 1945 einem Spätstil Platz machte, der sich u.a. durch romantische Virtuosität auszeichnete. Aus dieser Zeit stammt auch sein Andrès Segovia gewidmetes Gitarrenkonzert. Überhaupt zählen seine Kompositionen für Gitarre heute zum Standardrepertoire. Als Interpret (auch Dirigent) in eigener Sache war er zeitlebens vor allem in den beiden Amerikas sowie in Europa unterwegs und dort auch hoch geachtet (geehrt etwa als Commandeur de la Légion d‘Honneur). Sein Porträt ziert im Übrigen den alten 500-Cruzados-Schein und an seinem Begräbnis nahm kein Geringerer als der Staatspräsident teil. Christopher Grafschmidt
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